Aktuelles

Dem Abschluss "praktisch" näher gekommen

Anfang Dezember wurde für 44 Hauptschüler der Schule im Ostergrund die erste heiße Phase ihrer diesjährigen Prüfungskampagne eingeläutet. Denn da mussten sie sich der ersten Prüfung stellen - der Projektprüfung. In Kleingruppen arbeitete man vier Tage an einem selbstgewählten Thema. Ziel: Dieses umfangreich und anschaulich darzustellen. Die Interessensgebiete der Mädchen und Jungen waren ganz unterschiedlich. Die Themen reichten von Themen aus der Biologie über sportliche Themen oder geschichtliche. So beschäftigten sich einige mit berühmten Boxern, andere hingegen mit dem Tierschutz oder der Entwicklung des Audikonzerns. Nachdem man sich wirklich viele Tage intensiv vorbereitete, waren dann am Montag und Dienstag die Präsentationstage. Mit feuchten Händen und einer gewissen Portion Herzklopfen traten alle ihre Prüfung an und nach nur wenigen Minuten war das Eis gebrochen. Man redete und erzählte von seinem Thema, in dem man nun ganz Profi war. Mit Freude und Begeisterung im Gesicht erzählte man vom Ablauf einer persischen Hochzeit oder man erklärte, was der Unterschied zwischen einem Mountainbike und einem BMX ist. Herzlichen Glückwunsch allen Schülerinnen und Schülern. Das habt ihr wirklich toll gemacht. Nun aber heißt es nur kurz ausruhen, denn im Mai beginnt dann euer zweiter Teil der Prüfungen zum Abschluss.

Verantwortungsvollen Umgang erlernen

 

Medienbildung umfasst nicht nur den Umgang mit Computerprogrammen oder das  Nutzen von Word und dem Internet zur Informationssuche. Medienbildung umfasst auch den richtigen Umgang mit den Medien in Bezug auf Mobbing. Wie schnell ist heute ein Bild hochgeladen, wie schnell böse Worte über WhatsApp oder Facebook geschrieben. Deswegen haben sich Schulen diese Bildung auf ihre Fahnen geschrieben. In der Schule im Ostergrund fand für den siebten Jahrgang im November das Projekt "Logout statt Knockout" statt. Zwei Tage dauerte das Suchtpräventionsprogramm pro Klasse. Erstmal viel Zeit, die aber sehr wichtig ist, so die Schulleitung Dr. Michaela Stommel. Denn Schülern müsse  heute deutlich sein, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Internet & Co ist und welche Alternativen es daneben gibt. Durchgeführt und entwickelt wurde das Programm vom Beratungs- und Förderzentrum Hephata.

 Christian Hauser nahm sich viel Zeit für die Mädchen und Jungen und arbeitete mit ihnen ganz intensiv am Thema Cybermobbing. Was bedeutet es für jemanden, der geärgert und gemobbt wird, jeden Tag in die Schule zu kommen, war ein wichtiges Ziel. Den Schülern wurde durch Spiele ermöglicht, die Perspektive zu wechseln, sich in die andere Seite hineinversetzen zu können. Mit Spielen, Gesprächen und Energizern wurde das Thema ins Klassenzimmer geholt. Früher, so erklärte Hauser, hörte Mobbing mittags nach der Schule auf. Heute geht es danach durch Handys und Internet weiter. Für die Opfer eine enorme Tortur. Denn wer den ganzen Tag mit Ängsten durchs Leben läuft, mit dem macht das was, sagte Hauser. Sichtlich getroffen und nachdenklich wirkten die Mädchen und Jungen der H7a und R7a von den Worten Hausers. Die einen bestimmt, weil es sie traurig machte. Andere hingegen vielleicht, weil sie selbst mal Opfer waren oder sind und andere wiederum, weil sie eher in der Täterrolle sind. Wenn aber alle am Ende mitgenommen haben, wie schrecklich Cybermobbing ist, ist das schon einmal ein guter Anfang.


Neue Mitglieder in der Schulgemeinde – drei Leopardgeckos zogen ein

Kinder interessieren sich auf ganz natürlich Art und Weise für die Natur. Sie spielen gerne draußen, entdecken mit Leidenschaft die Natur und ihre Vielfältigkeit und fühlen sich praktisch magisch angezogen von Tieren. Erste Berührungspunkte mit einem echten Tier machte vor kurzem die Umwelt-AG der Schule im Ostergrund. Diese AG wurde in diesem Jahr von Kollege Otto Hofmann ins Leben gerufen und der erfahrene Biologie brachte gleich neue Gäste mit. Die Landschildkröten Giuletta und David waren Ende September zu Gast in der Schule im Ostergrund und lösten wahre Freude bei den Schülern aus. Sie informierten sich über die Haltung und das Leben der gemütlichen Vierbeiner und schmiedeten von nun an mit Herrn Hofmann Pläne über das Anlegen eines Geheges in der Schule. Dafür hat der AG-Kurs nun auch ausreichend Zeit. Denn Schildkröten halten in den kalten Monaten eine Winterstarre. Im Frühling oder Frühsommer jedoch sollen in die Schule auch echte Schildkröten einziehen - vielleicht der Nachwuchs von Giuletta und David?

Während der Wintermonate wird die AG aber alles andere als ruhig sein. Man plant nun, wo das Reptiliengehege angelegt wird und sägt und bohrt eine Art Käfig, in den die Schildkröten einziehen können. Und das ist gar nicht so leicht, erklären die Sechstklässler. Denn der Standort sollte nicht zu belebt sein, sodass die Tiere auch ihre Ruhe haben, erklärte Lina Brausmann F6a und blickt  ganz zuversichtlich in die Zukunft, dass ihre Ideen bald umgesetzt werden können.  

Momentan nicht im Winterschlaf sind die drei Leopardgeckos, die Anfang Dezember in die Schule im Ostergrund gezogen sind. Emma, Sky und Snoopy heißen die drei Geckos, die derzeit im Elternsprechzimmer der Schule wohnen. Gut gewärmt unter Wärmelampen und in ihren Gängen zum Verstecken und Schlafen verbringen sie hier ihre Tage.  Die Schüler finden es toll, die drei regelmäßig zu besuchen und sie mit Heimchen kulinarisch zu verköstigen. Im Frühjahr werden sie dann umziehen in einen eigenen Bereich im neu renovierten Trakt der Naturwissenschaftem. Dort können sie dann von allen Mitgliedern der Schulgemeinde sowie Besuchern angeschaut werden.


Von gelesenen Abenteuern

 

"Lesen ist das Abenteuer der Kindheit", so hat es schon Astrid Lindgren vor langer Zeit gesagt. Was sie damit meint? Lesen kann einen so fesseln, dass man sich dadurch in die wildesten Abenteuer begeben kann. Man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und fängt einfach an zu träumen. So ging es sicherlich auch Lina, Gia, Isabell und Hanno, die am Nikolaustag beim Vorlesewettbewerb der Schule im Ostergrund antraten. Die vier Schüler aus der F6a und F6b gingen als Klassensieger beim Vorlesen hervor und kämpften nun gemeinsam und doch allein um den Titel als Schulsieger oder Schulsiegerin.

Alle lasen aus ganz unterschiedlichen Büchern vor. Gia Panunzio aus dem Klassiker "Vorstadtkrokodile", Isabell Hirth aus "Ostwind", Lina Brausmann aus "Meine teuflisch gute Freundin" und Hanno Schneider aus "Paluten Freedom". Aber alle mussten sich dem kritischen Ohr der Jury stellen, die aus den Lehrerinnen Nicole Rydzon und Lisa Weese sowie den Vorjahressiegerinnen Nina Pietr und Angelina Rohrberg bestand sowie Carolyn Graulich und Maria Lapuchin aus der R10.

In zwei Durchgängen mussten die vier ihr Talent unter Beweis stellen. Einmal mit dem geübten und dann mit dem ungeübten Text. Langsam lesen, betont, deutlich und laut lesen, waren nur ein Teil der vielen Kriterien, auf die zu achten waren. Zuhörer waren übrigens die Mädchen und Jungen der F5a und F5b, die schon mal einen Vorgeschmack darauf bekamen, was sie in einem Jahr erwarten wird. Und nach 90 Minuten Aufregung war es dann soweit und die Siegerinnen standen fest. Gina Panunzio aus der F6b wurde die Schulsiegerin der Schule im Ostergrund 2018 und Lina Brausmann ging als zweitplatzierte hervor. Herzlichen Glückwunsch euch beiden.


Juniorwahl an der Schule im Ostergrund

Eigentlich komisch. Wenn man in Hessen 16 Jahre alt ist, darf man einen Führerschein machen, Bier trinken und ein Handy besitzen, aber wählen gehen darf man nicht.

Mit Schaufeln und Besen ans Werk - sauberer Schulhof

Theorie und Praxis gehören immer zusammen. Stillsitzen, zuhören und dem Unterricht folgen, machen die Schüler sehr häufig am Vormittag. Aber mal selbst aktiv sein, etwas bewirken und verändern gehört nicht jeden Tag auf das Programm.