Aktuelles

Der Höhepunkt des Schuljahres - Klassenfahrt im Jahrgang 5 - Teil 1

 

Montagmorgen ist eigentlich der Start in eine neue Schul- und Arbeitswoche. Nicht jedoch der Montag mitten im Mai. Denn der war für den Jahrgang 5 der Schule im Ostergrund der Start in die Klassenfahrtswoche. Schon Wochen vorher waren die Mädchen und Jungen der beiden Klassen sehr aufgeregt und fieberten mit ihren Lehrern dem Tag entgegen. Mit dem Zug ging es  nach Kassel in die Jugendherberge. Die erste Station am Montag war das Stadtspiel, bei dem man die Herkulesstadt genauer kennenlernen konnte. Abends saßen dann Schüler und Lehrer beim Spieleabend gemütlich beisammen. Gut gestärkt war der Besuch eines Schwimmbades am Dienstag der erste Teil des Programms. Mit dem Bus machte man sich auf ins Auebad. Von dort war es nur ein Katzensprung zum Planetarium, in dem man die Welt der Sterne und des Weltraums erläutert bekam. Gut gelaunt ging es an der Orangerie vorbei zum Planetarium. Wer Kassel kennt, weiß, dass man mittwochs zum Herkules muss, da dort die Wasserspiele gezeigt werden. Gut zu Fuß startete man die Tageswanderung am Morgen an der Hessenschanze und dem dortigen Silbersee vorbei, um dann endlich am Herkules die beeindruckenden Wasserspiele zu sehen. Das Programm für abends? KINO! Gemeinsam lief man von der Jugendherberge zum Filmschauen. Mehr dann von unseren Fünfern am Wochenende und danke an den Klassenlehrer Uwe Reiter, der mir jeden Tag  mehrere Updates live aus Kassel gibt.


Unterwegs im Berchtesgadener Land

 

 

Voller Vorfreude trafen wir uns am Montag, 29.04.2019um 7.00 Uhr morgens auf dem Busparkplatz der SiO. Dort warteten wir gespannt auf unseren Bus, der uns ins Buchenhaus in Schönau am Königssee bringen sollte. Ohne Stau kamen wir um ca. 15.30 Uhr an. Wir bezogen unsere Zimmer und erkundeten die Unterkunft, eine super Anlage inklusive Turnhalle und Schwimmbad. Am nächsten Morgen (30.04.2019)  fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus zum Salzbergwerk nach Berchtesgaden. Dort hatten wir um 10.30 Uhr eine Reservierung mit Führung. Ein Arbeiter, der auch Führungen durchführen darf, wies uns ein, wir bekamen sie entsprechende Kleidung und dann ging es los! Am nächsten Morgen (01.05.2019) ging es nach dem Frühstück nach Salzburg! Dort angekommen, fuhren wir zunächst hoch auf die Hohensalzburg, wo wir mit Audioguides die Burg erkundeten. Der Ausblick über die Stadt war fantastisch!

Besonders beeindruckend war der Dom und das Geburtshaus Mozarts. In der Getreidegasse hatten wir im Anschluss eine Stunde Zeit die Stadt in kleinen Gruppen zu erkunden. Zurück im Buchenhaus ging es abends nach dem Essen wieder in die Sporthalle, einige spielten Badminton, andere Tischtennis oder Fußball. Am Donnerstag, 02.05.19, fuhren wir um 9.00 Uhr nach München, dort besuchten wir bei strahlendem Sonnenschein den Viktualienmarkt und natürlich den Marienplatz. Nach einem ausgiebigem Stadtbummel fuhren wir schließlich zurück. Abends gingen wir eine große Runde Spazieren und hatten dabei eine Menge Spaß. Zeit für Fotos mit schönem Bergpanorama blieb auch genug.Der nächste Tag  (03.05.2019) erwartete uns und wir machten uns mit unseren Lunchpakten auf in die Eisriesenwelt nach Werfen. Über eine sehr steile, schmale Zufahrtsstraße erreichten wir zunächst den Busparkplatz. Von dort aus liefen wir ca. 20 Minuten bis zum offiziellen Ticketschalter. Danach ging es weiter: Mit der Gondel ging es hoch auf den Berg. Oben angekommen liefen wir über einen sehr steilen, teils noch verschneiten Weg noch einmal ca. 20 Minuten bis wir beim Eingang der Höhle waren. Der Weg dorthin war schon sehr aufregend, vor allem für die von uns, die zuvor noch nie in den Bergen gewesen sind!!! Der nächste Tag (04.05.19) war gleichzeitig unser letzter vor der Heimfahrt. Wir wanderten zum Königssee und stiegen dann in die Gondeln der Talstation der Jennerbahn. Einigen von uns wurde etwas komisch bei der Fahrt nach oben, aber wir schnell wich unsere Angst der Begeisterung! Oben angekommen gingen wir eine Runde auf einem der Rundwege des Jenners.  

Wir machten noch viele Fotos. Unten im Tal angekommen, hatten wir Freizeit am Königssee.

Danach wanderten wir zurück zum Buchenhaus. Wir packten unsere Koffer für die Abreise. Nach dem Essen trafen wir uns zum Abschlussabend und überreichten den Begleitpersonen Frau Rydzon und Herrn Wiederhold ein kleines Geschenk als Dankeschön und Erinnerung an die tolle Klassenfahrt. Auch unsere Klassenlehrer überrraschten wir mit einem original Stück eines Maibaums – eine bekannte bayrische Tradition ist das Maibaumaufstellen – mit all unseren Namen darauf. Anschließend tanzten wir ausgelassen, spielten Spiele oder saßen einfach zusammen und redeten. Am nächsten Morgen (05.05.19) verabschiedeten wir uns vor der Heimreise noch von den Senioren und der Yogagruppe, die auch im Buchenhaus waren während unserer Fahrt – alle total nett und von unserem Diskoabend am letzten Abend total begeistert. Nachdem die Zimmer komplett sauber und von der Leitung abgenommen waren, die Koffer im Bus verstaut und alle anwesend waren, starteten wir unsere Heimreise! Einige von uns wollten noch lieber dort bleiben, schließlich freuten wir uns aber dann alle doch auf unser Zuhause!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Rudi, unseren Busfahrer, der uns nicht nur ganz oft gelobt habt, sondern auch ganz viel Spaß mitgemacht hat! Insgesamt war es eine tolle Fahrt mit tollen Erlebnissen, die uns in Erinnerung bleiben wird!

 


Update aus unserem Schulzoo

Sie haben sich inzwischen sehr gut eingelebt im Elternsprechzimmer der SiO. Unsere drei Leopardgeckos und die Breitbandschildkröten. Neben dem Fressen und Schlafen sind unsere sechs neuen Mitbewohner doch auch ganz aufgeschlossen und aktiv. Bald steht dann für die Schildkröten der Umzug in ihr Außengehege an sowie die Namensgebung. Vorschläge können ab sofort gerne bei der Schulleitung abgegeben werden.

Runde um Runde für einen guten Zweck

Sportlicher Erhgeiz gepaart mit dem Interesse, etwas Gutes zu tun. Dies ließ am Sonntagmorgen ein paar Schüler der SiO dazu bewegen, den Wecker pünktlich zu stellen. Eingeladen hatte nämlich der Lios Club zum alljährlichen Rotkäppchen Spendenlauf in den Schwalmwiesen. Viele Privatleute und Institutionen kamen, um ihren sportlichen Ehrgeiz zu wecken und liefen Runde um Runde für einen guten Zweck. Auch wir waren mit einer sehr guten, kleinen Mannschaft am Start. Sportlehrer Sven Leißner kam am Sonntagmorgen mit Schulleitung Michaela Stommel, um das Trüppchen anzufeuern. Vielen Dank allen Teilnehmern für euren Einsatz.

Kennt ihr schon unseren Neuzuwachs in der Schulgemeinde?

Kennt ihr schon diese drei Damen und Herren? Nein? Kann ich verstehen, denn sie wohnen erst seit dem Donnerstag vor den Ferien in der Schule im Ostergrund. Es sind drei Schildkröten, die im Rahmen des ökologischen Lernens in die Schule gezogen sind. Bisher lebten die gepanzerten Freunde in Bad Hersfeld und jetzt zog es sie in die Schwalm. Ganz dicht steht ihr Terrarium neben dem der Leopardgeckos, die bereits seit Anfang des Jahres in der Schule leben.

In Zukunft soll ihr Terrarium in den neuen naturwissenschaftlichen Trakt umziehen, doch der ist noch im Umbau. Dort werden sie vor allem das ökologische Lernen im Fach Biologie begleiten. Denn dort steht unter anderem die Pflege der Schildkröten mit im Stundenplan. Aber auch die neue Neigungsklasse im Jahrgang 5 "Naturentdecker-Klasse" wird sich mit den neuen Bewohnern intensiv auseinandersetzen.

Wie sie heißen? Das wissen wir auch noch nicht. Mehr zum Prozess der Namensfindung gibt es dann nach den Ferien.

In kleinen Schritten zum Klassengefüge wachsen - mit Respekt und Toleranz

Schon viele Jahre wird vom Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreis der Respekt – und Toleranzpass für alle 5. Klassen des Kreises angeboten. Ziel des Projektes ist, dass Schülerinnen und Schüler sich schon früh mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen gegenüberstehen, um Problemen, die später entstehen können, vorzubeugen.

Um darin fit zu werden, haben sich auch die Klassen F5a und F5b der Schule im Ostergrund mit ihren Klassenlehrern Uwe Reiter und Stefanie Leißner angemeldet. Zu Beginn des Jahres 2019 ließen sich die beiden Pädagogen fortbilden, um das Thema vor allem im Klassenunterricht zu thematisieren und zu bearbeiten. Nun sind die beiden Klasse 5a und 5b einige der wenigen Klassen im Kreis, die daran teilnehmen dürfen.

Wichtig ist hierbei vor allem, dass die beiden Klassen lernen, in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren. Nicht mit Fäusten oder Beleidigungen zu reagieren sondern Konflikte mit Respekt seinem Gegenüber auszutragen. Denn in jeder Klasse sind einfach viele verschiedene Schülerinnen und Schüler, die es zu akzeptieren und tolerieren gilt. In der Woche vor den Osterferien fuhren dann alle gemeinsam nach Wabern, um an dem Projekt praktisch zu arbeiten. Dort führte der Verein „Anorak21“ das erlebnispädagogische Modul durch. Beim Klettern und bei Kooperationsspielen sowie einem gemeinsamen Essen lernten sich die Mädchen und Jungen auch untereinander besser kennen und fanden sich am Ende als Parallelklasse gar nicht so doof wie vorher.

Wie verhalte ich mich sicher im Straßenverkehr?

Dass im Straßenverkehr viele Gefahren lauern, weiß man eigentlich und dennoch werden diese oft unterschätzt. Man rennt doch noch schnell über die Straße, obwohl ein Auto kommt oder man drückt nicht die Ampel, weil man ja sowieso kein Auto sieht. Tja, und da liegen dann oft Probleme und es kann zu Unfällen kommen. Deswegen bietet der ADAC für alle 5. Klassen ein Verkehrssicherheitstraining an. Dies nennt sich „Achtung Auto“ und wurde am Mittwoch vor den Osterferien mit den beiden Klassen der Schule im Ostergrund durchgeführt. Hierzu schulte Herr Hillig die Mädchen und Jungen vor allem darin, dass Autos viel länger brauchen, um anzuhalten als Menschen. Dies erfuhr man nicht theoretisch sondern ganz praktisch durch Rennen und Schätzen. Für die Klassen von Herrn Reiter und Frau Leißner waren die zwei Stunden außerhalb des Klassenraums ein großer Mehrwert, um sich in Zukunft noch sicherer im Straßenverkehr bewegen zu können.

 

 

Potentiale erkennen - Potentialanalyse im Jahrgang 7

Im Jahrgang 7 beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Schule im Ostergrund ein ganz besonderes Schuljahr. Sie verlassen die Förderstufe und werden in schulstufenbezogenen Klassen, der Haupt- oder Realschule, unterrichtet. Außerdem beginnt für sie nun endlich der praktische und theoretische Teil der Berufserkundung im Fach Arbeitslehre. Mit einer Stunde BO (Berufsorientierung) im Stundenplan und der Potentialanalyse im Februar nähern sie sich Schritt für Schritt der eigenen und individuellen Berufswahl an.

Mitte Februar wurden die knapp 50 Mädchen und Jungen dann nicht von den beiden Klassenlehrern Ellena Martin und Eugen Koch begleitet sondern von Mitarbeitern der Berufshilfe Hephata. Diese führten mit den Schülern die Potentialanalyse durch, um zu sehen, wo jeder einzelne Stärken und Schwächen hat. Diese zwei Tage sind sehr wichtig für die Jugendlichen, denn dort wird geschaut, wo man Stärken hat und in welchem Berufszweig die zu nutzen sind und wo Probleme liegen. Oftmals ist den Schülern nämlich gar nicht so klar, warum feinmotorische Arbeiten in bestimmten Berufsfeldern notwendig sind. Für sie stand in den zwei Tagen  der Spaß und die Freude an den neuen Aufgaben im Vordergrund. Sie probierten sich im Managen von Aufgaben, Bearbeiten von handwerklichen Aufträgen oder dem Berechnen von Gegenständen, um zu erfahren, wo ihre Potentiale liegen und um aber auch zu erkennen, welche Berufe womöglich später nicht für sie geeignet sein könnten.

Ein buntes Bild von der SiO gewinnen

 

Geschäfte und Verbände nutzen schon viele Jahre die Möglichkeit von einem Tag der offenen Tür.  Warum? Weil man an einem solchen die Möglichkeit hat, sich als Institution darzustellen mit all seinen Facetten, Angeboten und auch seiner Persönlichkeit.  Und deshalb ist es seit einigen Jahren auch in Schulen Tradition, sich an einem solchen Tag zu öffnen und zeigen. Für wen? Für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Deshalb lud die Schule im Ostergrund am zweiten Samstag im Februar zu ihrem ein. Eingeladen waren dazu alle zukünftigen Fünftklässler der abgebenden Grundschulen.

Denn für die Mädchen und Jungen der vierten Klassen und ihre Eltern steht nun die Entscheidung an, auf welche weiterführende Schule sie nach den Sommerferien wechseln möchten. Entscheidend sollten dabei zwar auch die Noten sei, aber auch das gesamte Lernverhalten des Kindes, erklärte Dr. Michaela Stommel, die die Vielfältigkeit der heutigen Schullandschaft in den Vordergrund stellt. "Bei dieser ist es mit Leistung  jederzeit möglich, zu seinem Ziel zu kommen. Denn am Ende der Grundschulzeit sei eben noch nicht entschieden, ob man später Abitur macht und studiert oder eine Ausbildung. Dies sei ein längerer Prozess, der durch eine positive Schulzeit unterstützt werde.

Damit Eltern und Kinder die Schule kennenlernen konnten, wurden für beide Führungen angeboten. Für die Schüler von den Schülern des Jahrgangs 9 und 10 und für die Eltern von den Lehrern der Schule. Während die Schüler die Schule vor allem praktisch kennenlernten, standen für die Eltern vor allem viele Fragen im Vordergrund. Zum Beispiel, welche Nachmittagsangebote es gibt, wie unterrichtet wird, welche Schwerpunkte die Schule anbietet und wie es mit der Förderung aussieht. Und so staunten viele Mamas und Papas nicht schlecht, als sie auf ihrem Weg durchs Gebäude nicht nur die Arbeitslehre mit ihren vier Werkräumen, die Pläne der gerade entstehenden Mediathek und Naturwissenschaften oder den neuen Konzentrationsraum im Obergeschoss präsentiert bekamen. Zwischen den Mädchen der Trampolin-AG wurden Pausen- und Ganztagskonzept erläutert und im Flur des Jahrgangs 5 das Förderstufenkonzept (kleine Klassen, Klassenlehrerunterricht und viel Zeit zum Ankommen) sowie das der neuen Sportklasse mit fünf Stunden Sport in der Woche.

Vor allem die neuen, hellen und liebevollen Klassenräume fielen vielen Eltern sofort auf sowie der freundliche und respektvolle Umgang miteinander von Seiten der Schüler und Lehrer

Das fiel den Kindern vielleicht nicht sofort auf, denn die hatten ihren Fokus auf den Schüler-Guides, die viele sofort als sehr positiv wahrnahmen. Außerdem waren sie sehr damit beschäftigt, die Angebote zu erkunden.  In Chemie untersuchte man Filzstifte und in Physik die Hebelwirkung. In Arbeitslehre wurde ein Kreisel hergestellt und in Mathe kam man so manchem Geheimnis der Mathematik auf die Spur. 90 Minuten Zeit gingen dabei schnell um und zum Schluss kamen einige ganz schön ins Schwitzen, denn an der Rallye wollte man auch noch teilnehmen und sich in der Cafeteria stärken auch noch. Dort warteten dann oft schon die Eltern auf ihren Nachwuchs. Bei Brezeln, Kaffee und Waffeln und einem Plausch mit anderen Eltern und Lehrern über die vielen Eindrücke, die man heute in der SiO gewinnen konnte, gingen viele nach über zwei Stunden sehr zufrieden nach Hause.