Entspanntes und kreatives Arbeiten während der Methodentage

Methoden für den Unterricht bieten Lehrern und vor allem Schülern Abwechslung in diesem und ermöglichen den Mädchen und Jungen ihre Präsentationskompetenz zu erweitern oder man lernt, wie man eine Mappe richtig führt, wie man einen Text Schritt für Schritt erschließt oder wie man in einer Diskussion seinen Standpunkt vertreten kann.

Verschiedene Sozialformen wie Partnerarbeit oder Gruppenarbeit können das Sozialgefüge einer bunt zusammengewürfelten Klasse verbessern und stärken. Doch wo sollen all diese Unterrichtsextras geübt werden? Der reguläre Unterricht ist oft sehr voll mit Unterrichtsinhalten und verbietet deswegen leider sehr oft solche „Experimente“. Deswegen bildete sich Anfang des Jahres die Konzeptgruppe Methodentraining, um ein solches wieder in der Schule im Ostergrund zu verankern.

Seitdem sind einige Wochen intensiven Arbeitens ins Land gegangen und das Ergebnis, welches aus sechs Ordnern mit vielen Inhalten, Bausteinen und Kopiervorlagen besteht, war pünktlich fertig, als das erste Methodentraining im Herbst 2017 nach langen Jahren Pause startete.

Vor Jahren gab es regelmäßige Methodentage, an denen die Schüler ihre methodischen Kenntnisse schulen konnten, um diese dann im Unterricht anwenden zu können. Aber nicht nur Unterrichtsmethoden sind wichtig an diesen Tagen, auch das Miteinander kann durch verschiedene Kooperationsformen, Spiele oder gemeinsame Unternehmungen gestärkt werden, erklärt Annika Kurz von der Konzeptgruppe. Diese drei Tage sind eine Chance für jede Klasse zusammenzuwachsen, sich anders kennenzulernen und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, so Annika Kurz. Und diese Aussage konnte definitiv bestätigt werden, als man in der zweiten Hälfte der ersten Novemberwoche in der Schule unterwegs war. In allen Klassen herrschte beschäftigtes aber entspanntes Arbeiten. Das Miteinander war sehr friedvoll und statt sich in Kleinigkeiten zu verharren, arbeiteten viele Schüler sehr produktiv miteinander. Den Grund wusste Laura Ostermüller zum Beispiel aus der H8b „Wir können hier ohne Hektik und Stress an einem Thema arbeiten. Das ist sonst oft nicht so“. Die Schüler der H8b arbeiteten an Plakaten, um ihre Präsentationskompetenz zu erweitern. Im nächsten Jahr werden sie ihre Projektprüfung absolvieren und dafür werden sie nun nach und nach fit gemacht. Sackte einem der Blutzucker vom Arbeiten runter, konnte er sich an der Snackbar der Klasse bei Äpfeln, Mandarinen, Kuchen oder Schokolade stärken.

Aus dem Klassenraum der F5b hallte lautes Gelächter. Die Mädchen und Jungen spielten Kooperationsspiele mit ihren Lehrerinnen Frau Glinski und Frau Kämmer, um ihr Miteinander zu stärken und im Jahrgang 6 wurde fleißig gemalt und strukturiert, da die Klassen lernten, was eine Mind-Map ist und wozu man sie braucht.  Das Fazit aus den Reihen der Lehrer und Schüler war durchaus positiv und nur wenige hatten etwas zu meckern. Und in einem Punkt kann man sich sicher sein, die nächsten Methodentage kommen bestimmt. Denn von nun an finden sie zweimal im Schuljahr statt – einmal in jedem Halbjahr, für jeweils drei Tage.