Vom Schüler zum Lehrenden

  • geschrieben von Annika Kurz

Jeden Tag in der Schule sitzen, Sachverhalte erklärt zu bekommen und neue Strategien anzuwenden, das beherrschen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 schon ziemlich gut. Sich selbst aber mal mit einem ausgewählten Thema auseinanderzusetzen, dieses von verschiedenen Seiten zu beleuchten, Texte selbst lesen und verstehen und daraus dann noch eine Präsentation zu gestalten, das mussten sie erst lernen.

Im Dezember und Januar startete die Prüfungskampagne 2017/2018 für die rund 40 Hauptschüler und 20 Realschüler der Schule im Ostergrund.  Im Dezember begannen die Hauptschüler mit der Projektprüfung, bei der sie in Kleingruppen verschiedene Themen theoretisch und wenn möglich praktisch darstellten. Neben dem Vergleich der syrischen und polnischen Küche, der Auseinandersetzung mit der Feuerwehr oder verschiedener Hunderassen wurde auch das Thema Paintball oder Magersucht bearbeitet und dem Prüfungskomitee vorgestellt. Insgesamt waren die Ergebnisse gut bei den Schülern. Wenn auch diejenigen, die es zu locker nahmen, mit weniger guten Ergebnissen abschnitten.

In den Ferien mussten die Realschüler dann an ihren Arbeiten sitzen, denn für sie kamen gleich nach diesen ihre Präsentationsprüfungen. Sie mussten sich im Gegensatz zu den Hauptschülern alleine mit einem gewählten Thema, zum Beispiel der Veränderung des weiblichen Rollenbildes, auseinandersetzen. Dies bedeutete, eine Hausarbeit zu schreiben und eine Präsentation vorbereiten. Für diese mussten die zukünftigen Abgänger einen zehnminütigen Vortrag halten und anschließend Fragen beantworten. Neben der fachlichen Kompetenz wurden auch die methodische und die persönliche Kompetenz in der Fokus gerückt und sorgten für einige sehr gute und befriedigende Noten sowie viel gute.