Von Haselmäusen und Zitteraalen

  • geschrieben von Annika Kurz

Eine Woche nach dem Start in das neue Schuljahr machte sich der Jahrgang 6 mit seinen Lehrern schon wieder ab in den Urlaub und zwar auf die erste gemeinsame Klassenfahrt.

Für die 40 Mädchen und Jungen ging es mit Herrn Leißner, Frau Glinski, Frau Martin und Herrn Köhler nach Eschwege. Bei bestem Wetter genossen alle die fünf Tage gemeinsam. Das Gesamturteil der Schüler: Super.

Essen war lecker, Programm sehr vielfältig, der Spaßfaktor hoch und die Nächte natürlich kürzer als daheim. Übrigens, die Haselmaus war eine Station im Kletterwald in Eisenach. Dorthin fuhren die Klassen, um ihr Können und ihren Mut unter Beweis zu stellen. Und der Zitteraal war Herr Köhler, der an einer Station ganz schön ins Straucheln kam. Dank seiner Kraft fiel er aber nicht herunter, sondern fing nur kräftig an zu zittern.

Hier ein kurzer Bericht von Sophie aus der F6a, die das Erlebnis „Floßbau“ näher beschreibt:

Die Besten aller Besten

Am Donnerstagnachmittag gingen wir vier Kilometer zu einem See, um dort ein Floß zu bauen. Ein Mann begrüßte uns sehr nett und teilte uns in 6er-Gruppen ein. Das Floß baute ich mit Lina, Jessica, Bissan und zwei Jungen aus der Parallelklasse. Wir bekamen viel Material, zum Beispiel eine Plane, 50 Wasserbälle, Seile, Holzbalken und Säcke. Nach einer guten Stunde war es fertig, ein stabiles Floß. Wir zogen uns um und es ging aufs Wasser. Wir dachten, dass es sofort zusammenbricht, aber es hielt. Wir kamen uns so dumm vor, als wir da drauf saßen mit unseren Rudern und Rettungswesten. Aber es war auch irgendwie cool. Wir kamen am weitesten von allen Gruppen und waren die Sieger. Wir ruderten wieder zurück und es hielt immer noch gut. Das einzig doofe war, dass wir dann natürlich auch am längsten fürs Auf- und Abbauen brauchten als die anderen Gruppen. Insgesamt hat uns das sehr viel Spaß gemacht.