Ein buntes Bild von der SiO gewinnen

 

Geschäfte und Verbände nutzen schon viele Jahre die Möglichkeit von einem Tag der offenen Tür.  Warum? Weil man an einem solchen die Möglichkeit hat, sich als Institution darzustellen mit all seinen Facetten, Angeboten und auch seiner Persönlichkeit.  Und deshalb ist es seit einigen Jahren auch in Schulen Tradition, sich an einem solchen Tag zu öffnen und zeigen. Für wen? Für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler. Deshalb lud die Schule im Ostergrund am zweiten Samstag im Februar zu ihrem ein. Eingeladen waren dazu alle zukünftigen Fünftklässler der abgebenden Grundschulen.

Denn für die Mädchen und Jungen der vierten Klassen und ihre Eltern steht nun die Entscheidung an, auf welche weiterführende Schule sie nach den Sommerferien wechseln möchten. Entscheidend sollten dabei zwar auch die Noten sei, aber auch das gesamte Lernverhalten des Kindes, erklärte Dr. Michaela Stommel, die die Vielfältigkeit der heutigen Schullandschaft in den Vordergrund stellt. "Bei dieser ist es mit Leistung  jederzeit möglich, zu seinem Ziel zu kommen. Denn am Ende der Grundschulzeit sei eben noch nicht entschieden, ob man später Abitur macht und studiert oder eine Ausbildung. Dies sei ein längerer Prozess, der durch eine positive Schulzeit unterstützt werde.

Damit Eltern und Kinder die Schule kennenlernen konnten, wurden für beide Führungen angeboten. Für die Schüler von den Schülern des Jahrgangs 9 und 10 und für die Eltern von den Lehrern der Schule. Während die Schüler die Schule vor allem praktisch kennenlernten, standen für die Eltern vor allem viele Fragen im Vordergrund. Zum Beispiel, welche Nachmittagsangebote es gibt, wie unterrichtet wird, welche Schwerpunkte die Schule anbietet und wie es mit der Förderung aussieht. Und so staunten viele Mamas und Papas nicht schlecht, als sie auf ihrem Weg durchs Gebäude nicht nur die Arbeitslehre mit ihren vier Werkräumen, die Pläne der gerade entstehenden Mediathek und Naturwissenschaften oder den neuen Konzentrationsraum im Obergeschoss präsentiert bekamen. Zwischen den Mädchen der Trampolin-AG wurden Pausen- und Ganztagskonzept erläutert und im Flur des Jahrgangs 5 das Förderstufenkonzept (kleine Klassen, Klassenlehrerunterricht und viel Zeit zum Ankommen) sowie das der neuen Sportklasse mit fünf Stunden Sport in der Woche.

Vor allem die neuen, hellen und liebevollen Klassenräume fielen vielen Eltern sofort auf sowie der freundliche und respektvolle Umgang miteinander von Seiten der Schüler und Lehrer

Das fiel den Kindern vielleicht nicht sofort auf, denn die hatten ihren Fokus auf den Schüler-Guides, die viele sofort als sehr positiv wahrnahmen. Außerdem waren sie sehr damit beschäftigt, die Angebote zu erkunden.  In Chemie untersuchte man Filzstifte und in Physik die Hebelwirkung. In Arbeitslehre wurde ein Kreisel hergestellt und in Mathe kam man so manchem Geheimnis der Mathematik auf die Spur. 90 Minuten Zeit gingen dabei schnell um und zum Schluss kamen einige ganz schön ins Schwitzen, denn an der Rallye wollte man auch noch teilnehmen und sich in der Cafeteria stärken auch noch. Dort warteten dann oft schon die Eltern auf ihren Nachwuchs. Bei Brezeln, Kaffee und Waffeln und einem Plausch mit anderen Eltern und Lehrern über die vielen Eindrücke, die man heute in der SiO gewinnen konnte, gingen viele nach über zwei Stunden sehr zufrieden nach Hause.