Und Tschüss - die Abgänger verabschieden sich langsam

Es gibt viele Arten sich zu verabschieden. Nur ein einfaches "Auf Wiedersehen" ist den diesjährigen Abgängern der R10, H9a, H9b und PuschA doch eindeutig zu wenig. Deshalb luden sie am Mittwoch die gesamte Schulgemeinde zum "Abgängerstreich" ein. Treysa ist zwar nicht Frankfurt oder Berlin von der Parksituation, aber erstmalig wurde für die Lehrer eine Parkgebühr erhoben. Mit Absperrband wurde der Lehrerparkplatz verriegelt und nur gegen eine Parkgebühr kamen die Kollegen auf ihren gewohnten Parkplatz und dann in die Schule. Die nächsten zwei Stunden war es ruhig, doch dann konnte man das Ergebnis sehen. Abgesperrte Treppenhäuser, Absperrband überall und eine riesige Luftballonflut gehörten von nun an zum Bild. Auf dem Schulhof stand ein riesiger Traktor mit Anhänger, der voll gefüllt war mit Sand und acht kleinen Überraschungseiern. Erste Aufgabe für die Lehrer - die Nummer im Überrachungsei zu suchen. Gar nicht so einfach, denn die kleinen, gelben Eier versteckten sich super im Sand. Aber am Ende war es geschafft. Bei weiteren Spielen mussten sich nun Lehrer und Schüler auf den Prüfstand stellen lassen. Die Reise nach Jerusalem, eine Quizrallye auf dem Gelände oder Medizinbälle halten mit gestreckten Armen waren nur einige Spiele an diesem Vormittag. Insgesamt eine gelunge und runde Sache, liebe Abgänger! Denn alle hatten ihren Spaß und wir sagen schonmal leise "Auf Wiedersehen".

Laufen, springen, werfen - Bundesjugendspiele in der SiO

Die einen lieben sie, die anderen meiden sie lieber - die Bundesjugendspiele. Die ganze Schule tritt gemeinsam an, um ihre Sieger beim Laufen, Werfen oder Springen zu ermitteln.

Zwar mit trübem aber noch trockenem Himmel versammelte sich die Schulgemeinde der SiO am letzten Dienstag im Mai im Stadion in Treysa. Gut organisiert von den Sportlehrern startete man klassenweise an den einzelnen Stationen. Bis elf Uhr hatte die Schule Glück gehabt und der Himmel hielt die Regenwolken  zurück. Doch ganz so gut meinte man es nicht mit uns und es begann zu regnen. Zum Glück waren alle Klassen fast fertig und die wenigen fehlenden Stationen können im Sportunterricht nachgemacht werden. Die passenden Ehrungen dazu gibt es dann bei der nächsten Schulgemeinde Mitte Juni.

Ohne Strom nix los? Auf den Spuren der Stromerzeugung

 

Am Montag, den 13.05.2018 besuchte der 6. Jahrgang der Schule im Ostergrund das Hessische Braunkohle- und Bergbaumuseum in Borken. Mit dem Besuch dieses außerschulischen Lernortes fand die Unterrichtseinheit „“Ohne Strom nichts los? unterschiedliche Formen der Energiegewinnung im Vergleich“ einen erfolgreichen Abschluss.

Mit insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler startete die Lerngruppe um 08:15 Uhr in diesen ereignisreichen Tag. Mit Hilfe des sogenannten „Museumsbus- Schwalm-Aue“ traten die Klassen F6a und F6b ihre Reise an. In Borken angekommen, wurden sieherzlich empfangen und im Rahmen einer kurzen Begrüßung auf den bevorstehenden Vormittag vorbereitet. In zwei Gruppen durchliefen die Lernenden einen angelegten „Rundgang“, auf welchem sie mit den unterschiedlichen Arbeitsschritten der Braunkohleförderung rund um Borken konfrontiert wurden. Diese Arbeitsschritte umfassten neben einer Probebohrung auch den Abbau und die Förderung der Braunkohle sowie die abschließende Rekultivierung der entstandenen „Gruben“.

Im Rahmen dieses Rundgangs wurden die Lernenden durch zwei erfahrene Mitarbeiter des Museums begleitet. Durch ihr großes Fachwissen und eine kompetente Art der Vermittlung konnte der Unterrichtsgegenstand der Lerngruppe angemessen nähergebracht werden. Zusätzlich erfuhren die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Braunkohle hautnah, indem sie neben der Präsentation der verwandten Maschinen diese auch einschalten konnten.

Die Lernenden zeigten großes Interesse und verfolgten die Beiträge der Museumsmitarbeiter aufmerksam. Sie verknüpften ihr Vorwissen aus dem Unterricht mit den Erfahrungen vor Ort und erweiterten somit ihr Wissen in Bezug zur Braunkohleförderung und deren Umwandlung in elektrischen Strom. Der regionale Bezug zur Braunkohleförderung in Borken erleichterte es den Lernenden zusätzlich, diesen Themenschwerpunkt des Gesellschaftslehreunterrichts besser zu verstehen und einordnen zu können.

Der Besuch dieses außerschulischen Lernortes verfolgte die Intension, eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu schlagen. Mit dem Ausstieg aus der Braunkohleförderung in Deutschland wächst das Interesse an erneuerbaren Energieträgern, wie zum Beispiel der Windkraft. Dennoch sollte den Lernenden vor Ort aufgezeigt werden, wie der elektrische Strom in der Vergangenheit in Deutschland und speziell in Borken entstanden ist.

Den Abschluss dieses interessanten Vormittags bildete eine Diskussionsrunde in Form eines offenen Klassenzimmers, in welchem die Lernenden unter Anleitung unterschiedliche Fragestellungen zu beantworten wussten. Mit dem Bus erreichte die Lerngruppe um 12.45 Uhr die Schule. Im Anschluss an eine abschließende Gesprächsrunde wurde der Unterricht geschlossen.

Ein gelungener Tag und ein „runder“ Abschluss einer sehr interessanten Unterrichtseinheit. Der Besuch des Hessischen Braunkohle und Bergbaumuseums ist zu empfehlen. 

Noch einmal gemeinsam verreisen - Abschlussfahrt Italien

Fünf oder sechs Jahre gemeinsame Jahre an der Schule im Ostergrund prägen. Aus Kindern wurden Jugendliche und langsam auch junge Erwachsene. Nach den geschriebenen Abschlussprüfungen Mitte Mai hatten sich die rund 60 Schülerinnen und Schüler der H9a, H9b und H9c sowie der R10 die Abschlussfahrt nach Italien mehr als verdient. Am Sonntagabend startete der Bus ins sonnige Italien. Rund 14 Stunden Fahrt lagen vor den Schülern sowie den fünf Lehrerinnen und Lehrern. Aber auch die längste Reise, die dann doch fast 16 Stunden dauerte, ist mal vorbei und so bezogen die Mädchen und Jungen ihre Bungalows auf dem Campingplatz in Cavalino. Mit Veranda, Bad, Küchenzeile und Schlafzimmern war der Urlaub perfekt. Außerdem gab es einen beheizten Pool und einen direkten Zugang zum Sandstrand mit Meer. Nur das Wetter wollte am ersten Tag noch nicht so richtig. Dafür aber die Tage danach. Denn von da an kletterte das  Thermometer stetig nach oben und auch die Sonne ließ sich immer länger blicken. Und so waren der Besuch des Marktes in Jesolo sowie der Besuch in Venedig von Sonne begleitet. Leider nahmen es einige mit dem Eincremen nicht so genau, sodass sie mit neuem roten Teint unterwegs waren. Insgesamt waren alle sehr zufrieden mit der fünftägigen Italientour. Und so kam man zu dem Gesamturteil: Sehr gut. Und definitiv ein prägendes Ereignis zum krönenden Abschluss seiner Zeit auf der SiO.

Der Höhepunkt des Schuljahres - Klassenfahrt im Jahrgang 5 - Teil 1

 

Montagmorgen ist eigentlich der Start in eine neue Schul- und Arbeitswoche. Nicht jedoch der Montag mitten im Mai. Denn der war für den Jahrgang 5 der Schule im Ostergrund der Start in die Klassenfahrtswoche. Schon Wochen vorher waren die Mädchen und Jungen der beiden Klassen sehr aufgeregt und fieberten mit ihren Lehrern dem Tag entgegen. Mit dem Zug ging es  nach Kassel in die Jugendherberge. Die erste Station am Montag war das Stadtspiel, bei dem man die Herkulesstadt genauer kennenlernen konnte. Abends saßen dann Schüler und Lehrer beim Spieleabend gemütlich beisammen. Gut gestärkt war der Besuch eines Schwimmbades am Dienstag der erste Teil des Programms. Mit dem Bus machte man sich auf ins Auebad. Von dort war es nur ein Katzensprung zum Planetarium, in dem man die Welt der Sterne und des Weltraums erläutert bekam. Gut gelaunt ging es an der Orangerie vorbei zum Planetarium. Wer Kassel kennt, weiß, dass man mittwochs zum Herkules muss, da dort die Wasserspiele gezeigt werden. Gut zu Fuß startete man die Tageswanderung am Morgen an der Hessenschanze und dem dortigen Silbersee vorbei, um dann endlich am Herkules die beeindruckenden Wasserspiele zu sehen. Das Programm für abends? KINO! Gemeinsam lief man von der Jugendherberge zum Filmschauen. Mehr dann von unseren Fünfern am Wochenende und danke an den Klassenlehrer Uwe Reiter, der mir jeden Tag  mehrere Updates live aus Kassel gibt.


Unterwegs im Berchtesgadener Land

 

 

Voller Vorfreude trafen wir uns am Montag, 29.04.2019um 7.00 Uhr morgens auf dem Busparkplatz der SiO. Dort warteten wir gespannt auf unseren Bus, der uns ins Buchenhaus in Schönau am Königssee bringen sollte. Ohne Stau kamen wir um ca. 15.30 Uhr an. Wir bezogen unsere Zimmer und erkundeten die Unterkunft, eine super Anlage inklusive Turnhalle und Schwimmbad. Am nächsten Morgen (30.04.2019)  fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus zum Salzbergwerk nach Berchtesgaden. Dort hatten wir um 10.30 Uhr eine Reservierung mit Führung. Ein Arbeiter, der auch Führungen durchführen darf, wies uns ein, wir bekamen sie entsprechende Kleidung und dann ging es los! Am nächsten Morgen (01.05.2019) ging es nach dem Frühstück nach Salzburg! Dort angekommen, fuhren wir zunächst hoch auf die Hohensalzburg, wo wir mit Audioguides die Burg erkundeten. Der Ausblick über die Stadt war fantastisch!

Besonders beeindruckend war der Dom und das Geburtshaus Mozarts. In der Getreidegasse hatten wir im Anschluss eine Stunde Zeit die Stadt in kleinen Gruppen zu erkunden. Zurück im Buchenhaus ging es abends nach dem Essen wieder in die Sporthalle, einige spielten Badminton, andere Tischtennis oder Fußball. Am Donnerstag, 02.05.19, fuhren wir um 9.00 Uhr nach München, dort besuchten wir bei strahlendem Sonnenschein den Viktualienmarkt und natürlich den Marienplatz. Nach einem ausgiebigem Stadtbummel fuhren wir schließlich zurück. Abends gingen wir eine große Runde Spazieren und hatten dabei eine Menge Spaß. Zeit für Fotos mit schönem Bergpanorama blieb auch genug.Der nächste Tag  (03.05.2019) erwartete uns und wir machten uns mit unseren Lunchpakten auf in die Eisriesenwelt nach Werfen. Über eine sehr steile, schmale Zufahrtsstraße erreichten wir zunächst den Busparkplatz. Von dort aus liefen wir ca. 20 Minuten bis zum offiziellen Ticketschalter. Danach ging es weiter: Mit der Gondel ging es hoch auf den Berg. Oben angekommen liefen wir über einen sehr steilen, teils noch verschneiten Weg noch einmal ca. 20 Minuten bis wir beim Eingang der Höhle waren. Der Weg dorthin war schon sehr aufregend, vor allem für die von uns, die zuvor noch nie in den Bergen gewesen sind!!! Der nächste Tag (04.05.19) war gleichzeitig unser letzter vor der Heimfahrt. Wir wanderten zum Königssee und stiegen dann in die Gondeln der Talstation der Jennerbahn. Einigen von uns wurde etwas komisch bei der Fahrt nach oben, aber wir schnell wich unsere Angst der Begeisterung! Oben angekommen gingen wir eine Runde auf einem der Rundwege des Jenners.  

Wir machten noch viele Fotos. Unten im Tal angekommen, hatten wir Freizeit am Königssee.

Danach wanderten wir zurück zum Buchenhaus. Wir packten unsere Koffer für die Abreise. Nach dem Essen trafen wir uns zum Abschlussabend und überreichten den Begleitpersonen Frau Rydzon und Herrn Wiederhold ein kleines Geschenk als Dankeschön und Erinnerung an die tolle Klassenfahrt. Auch unsere Klassenlehrer überrraschten wir mit einem original Stück eines Maibaums – eine bekannte bayrische Tradition ist das Maibaumaufstellen – mit all unseren Namen darauf. Anschließend tanzten wir ausgelassen, spielten Spiele oder saßen einfach zusammen und redeten. Am nächsten Morgen (05.05.19) verabschiedeten wir uns vor der Heimreise noch von den Senioren und der Yogagruppe, die auch im Buchenhaus waren während unserer Fahrt – alle total nett und von unserem Diskoabend am letzten Abend total begeistert. Nachdem die Zimmer komplett sauber und von der Leitung abgenommen waren, die Koffer im Bus verstaut und alle anwesend waren, starteten wir unsere Heimreise! Einige von uns wollten noch lieber dort bleiben, schließlich freuten wir uns aber dann alle doch auf unser Zuhause!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Rudi, unseren Busfahrer, der uns nicht nur ganz oft gelobt habt, sondern auch ganz viel Spaß mitgemacht hat! Insgesamt war es eine tolle Fahrt mit tollen Erlebnissen, die uns in Erinnerung bleiben wird!

 


Update aus unserem Schulzoo

Sie haben sich inzwischen sehr gut eingelebt im Elternsprechzimmer der SiO. Unsere drei Leopardgeckos und die Breitbandschildkröten. Neben dem Fressen und Schlafen sind unsere sechs neuen Mitbewohner doch auch ganz aufgeschlossen und aktiv. Bald steht dann für die Schildkröten der Umzug in ihr Außengehege an sowie die Namensgebung. Vorschläge können ab sofort gerne bei der Schulleitung abgegeben werden.

Runde um Runde für einen guten Zweck

Sportlicher Erhgeiz gepaart mit dem Interesse, etwas Gutes zu tun. Dies ließ am Sonntagmorgen ein paar Schüler der SiO dazu bewegen, den Wecker pünktlich zu stellen. Eingeladen hatte nämlich der Lios Club zum alljährlichen Rotkäppchen Spendenlauf in den Schwalmwiesen. Viele Privatleute und Institutionen kamen, um ihren sportlichen Ehrgeiz zu wecken und liefen Runde um Runde für einen guten Zweck. Auch wir waren mit einer sehr guten, kleinen Mannschaft am Start. Sportlehrer Sven Leißner kam am Sonntagmorgen mit Schulleitung Michaela Stommel, um das Trüppchen anzufeuern. Vielen Dank allen Teilnehmern für euren Einsatz.

Kennt ihr schon unseren Neuzuwachs in der Schulgemeinde?

Kennt ihr schon diese drei Damen und Herren? Nein? Kann ich verstehen, denn sie wohnen erst seit dem Donnerstag vor den Ferien in der Schule im Ostergrund. Es sind drei Schildkröten, die im Rahmen des ökologischen Lernens in die Schule gezogen sind. Bisher lebten die gepanzerten Freunde in Bad Hersfeld und jetzt zog es sie in die Schwalm. Ganz dicht steht ihr Terrarium neben dem der Leopardgeckos, die bereits seit Anfang des Jahres in der Schule leben.

In Zukunft soll ihr Terrarium in den neuen naturwissenschaftlichen Trakt umziehen, doch der ist noch im Umbau. Dort werden sie vor allem das ökologische Lernen im Fach Biologie begleiten. Denn dort steht unter anderem die Pflege der Schildkröten mit im Stundenplan. Aber auch die neue Neigungsklasse im Jahrgang 5 "Naturentdecker-Klasse" wird sich mit den neuen Bewohnern intensiv auseinandersetzen.

Wie sie heißen? Das wissen wir auch noch nicht. Mehr zum Prozess der Namensfindung gibt es dann nach den Ferien.

In kleinen Schritten zum Klassengefüge wachsen - mit Respekt und Toleranz

Schon viele Jahre wird vom Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreis der Respekt – und Toleranzpass für alle 5. Klassen des Kreises angeboten. Ziel des Projektes ist, dass Schülerinnen und Schüler sich schon früh mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen gegenüberstehen, um Problemen, die später entstehen können, vorzubeugen.

Um darin fit zu werden, haben sich auch die Klassen F5a und F5b der Schule im Ostergrund mit ihren Klassenlehrern Uwe Reiter und Stefanie Leißner angemeldet. Zu Beginn des Jahres 2019 ließen sich die beiden Pädagogen fortbilden, um das Thema vor allem im Klassenunterricht zu thematisieren und zu bearbeiten. Nun sind die beiden Klasse 5a und 5b einige der wenigen Klassen im Kreis, die daran teilnehmen dürfen.

Wichtig ist hierbei vor allem, dass die beiden Klassen lernen, in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren. Nicht mit Fäusten oder Beleidigungen zu reagieren sondern Konflikte mit Respekt seinem Gegenüber auszutragen. Denn in jeder Klasse sind einfach viele verschiedene Schülerinnen und Schüler, die es zu akzeptieren und tolerieren gilt. In der Woche vor den Osterferien fuhren dann alle gemeinsam nach Wabern, um an dem Projekt praktisch zu arbeiten. Dort führte der Verein „Anorak21“ das erlebnispädagogische Modul durch. Beim Klettern und bei Kooperationsspielen sowie einem gemeinsamen Essen lernten sich die Mädchen und Jungen auch untereinander besser kennen und fanden sich am Ende als Parallelklasse gar nicht so doof wie vorher.

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